Wirtschaftsstudiengänge
Die meisten angehenden Studenten, die ihre Zukunft im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich sehen, entscheiden sich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre, da dieses Fach praktisch sämtliche Aspekte der Wirtschaft abdeckt. Als Absolvent eines solchen Studienganges verfügt man also über solide Kenntnisse aus den zentralen Teilbereichen der Betriebswirtschaftslehre, wie zum Beispiel Management, Public Relations und Controlling. Es existieren aber noch einige, weitere Wirtschaftsstudiengänge, die wiederum andere Wirtschaftsgebiete fokussieren.
Im Gegensatz zur BWL befasst sich beispielsweise die Volkswirtschaftslehre (kurz VWL) nicht mit den innerbetrieblichen Vorgängen, sondern eher mit gesamtwirtschaftlichen Aspekten. Im Zuge eines derartigen Studiums beschäftigt man sich daher im Wesentlichen mit der Knappheit der Ressourcen und der Bedürfnisbefriedigung der einzelnen Wirtschaftssubjekte. Demnach steht hierbei die Wirtschaft einer ganzen Nation und nicht nur eines einzelnen Unternehmens im Mittelpunkt.
Ein Wirtschaftsstudium ist also keinesfalls gleichbedeutend mit einem BWL-Studium, schließlich gibt es noch viele weitere Teilbereiche, wie zum Beispiel die Wirtschaftsinformatik oder auch die Volkswirtschaftslehre, die man gezielt studieren kann. Während eines betriebswirtschaftlich ausgerichteten Studiums erwirbt man zwar auch in diesen Disziplinen Grundkenntnisse, im Rahmen eines entsprechenden Fachstudiums erhält man einen weitaus tieferen Einblick in die Materie. Aus diesem Grund sollte man sich bereits vor Beginn des Studiums intensiv mit dem Thema Wirtschaftsstudium im Allgemeinen und den verschiedenen Teildisziplinen im Speziellen auseinandersetzen und anschließend die Entscheidung für einen bestimmten Studiengang treffen.